Geschäftsfähigkeit

Die Fähigkeit ein Geschäft zu tätigen wird bei allen Erwachsenen unterstellt. Die fehlende Geschäftsfähigkeit stellt die Ausnahme da. Diese ist in der Regel dann zu überprüfen, wenn die Willensfähigkeit eines Menschens entweder aufgrund einer begrenzten Intelligenz für eine Reihe von Geschäften nicht ausreichend ist oder wenn der Betroffene zum jeweiligen Rechtsgeschäft im Rahmen einer psychischen Krankheit im Willen nachhaltig und langfristig beeinträchtigt ist.

Daher werden beispielsweise in folgenden Fällen Gutachten angefertigt:

  • Bei psychiatrischen Krankheiten, insbesondere im Falle einer Demenz, von Organischen Hirnschädigungen, bei Psychosen aus dem schizophrenen oder affektiven Formenkreis und bei Intelligenzminderungen.
  • Dies betrifft Einzelgeschäfte oder die generelle Frage einer Geschäftsfähigkeit, einschließlich der Charakterisierung der Rechtsgeschäfte.
  • Dies betrifft auch in Fällen des Zweifels die Fähigkeit ein einseitiges Rechtsgeschäft abzuschließen (Testierfähigkeit).

 

 

Geschäftsfähigkeit

  • Die Fähigkeit ein Geschäft zu tätigen wird bei allen Erwachsenen unterstellt. Die fehlende Geschäftsfähigkeit stellt die Ausnahme da.
  • Gutachten zur allgemeinen oder speziellen Geschäftsfähigkeit